18. Sächsisches Landesjugendvergleichsfliegen

18. Sächsisches Landesjugendvergleichsfliegen

Am letzten Wochenende fand auf dem Flugplatz in Taucha bei Leipzig das 18. Landesjugendvergleichsfliegen statt, welches alljährlich in allen Bundesländern wiederholt wird, bei dem Flugschüler und junge Lizenzpiloten ihr fliegerisches Können unter Beweis stellen können. Dabei ist es Aufgabe, bei drei Wertungsflügen eine perfekt geflogene Platzrunde der Jury zu präsentieren, welche auf jedes Detail in der Ausführung der Flugmanöver genau schaut und entsprechende Fehlerpunkte verteilt. Neben einem perfekten Start und einer exakten Ziellandung in einem genau markierten Landefeld, mussten auch Übungen wie zum Beispiel ein Seitengleitflug oder Rollübungen durchgeführt werden. So traten 35 Piloten aus acht Vereinen aus ganz Sachen, von Leipzig, dem Erzgebirge bis nach Görlitz, an und sorgten für einen lebendigen Flugbetrieb mit 13 einsitzigen Flugzeugen, wie zum Beispiel einem Mistral, Astir-CS und einigen Piraten SZD-30, welche inzwischen schon wahre Oldtimer sind.

Wir haben uns sehr gefreut, dass nach einigen Jahren Pause auch wieder zwei Piloten aus Oschatz teilnehmen konnten. So war es für die beiden Flugschüler Vincent und Niclas ihr erster Segelflugwettkampf, bei dem sie für das erste Mal auch ein gutes Ergebnis abliefern konnten, wobei Vincent sogar die Platzierung auf dem 6. Platz gelang. Neben der Platzierung im Wettkampf stand vor allem das Kennenlernen anderer jugendlicher Piloten im Vordergrund, mit denen man sich austauschen konnte. So saß man abends beim Essen noch lange zusammen, um sich unter anderem über weitere fliegerische Pläne zu unterhalten oder man hatte viel Spaß bei einer gemeinsamen Runde Tischkicker und unterhaltsamer Musik. Obwohl das schlechter werdende Wetter den dritten Wertungsdurchgang leider verhinderte, war es am Ende für alle Beteiligten ein gelungenes und interessantes Wochenende.

Bericht: Vincent Löffler und Niclas Dannemann

Alle Bilder vom Vergleichsfliegen 2018 gibt’s hier zum Durchklicken:

Astir mit Richard

Anfliegen 2018

Endlich wieder zurück am Himmel

Vor dreieinhalb Wochen war es dann nun endlich wieder soweit: Nach einem langen und kalten Winter, welcher uns auch im März zu unserer geplanten Jahreshauptversammlung nochmal mit viel Schnee überrascht hatte, konnten wir nun voller Vorfreude unsere Segler wieder aus dem Winterschlaf erwecken und aufrüsten. Gerade bei unseren älteren Holzflugzeugen war dies auch teilweise ein echter Kraftakt, bei dem wieder viele fleißige und vor allem kräftige Hände gebraucht wurden.

Als nun im April das Wetter endlich wärmer wurde, stieg auch die Lust auf den ersten Flugbetriebstag immer mehr, wobei wir aber gemeinsam mit vielen andere Segelflugvereine in Deutschland erst abwarten mussten, dass unsere Grasbahn auf dem Flugplatz wieder benutzbar wird und wir bei den ersten Flugversuchen nicht gleich im Schlamm stecken bleiben, weshalb unser geplanter Osterlehrgang leider nicht stattfinden konnte.

Vorletzten Sonntag war dann endlich der Tag gekommen, an dem wir bei strahlendem Sonnenschein den ersten Flugbetrieb in diesem Jahr wagen konnten. Es war eine wahre Freude, nach Langem mal wieder weitestgehend alle Flugzeuge auf einmal auf unserer Wiese sehen zu können. So wurden an diesem Tag zahlreiche Werkstatt- bzw. Überprüfungsflüge auf sieben von unseren acht Vereinssegelflugzeugen, sowie unserem Motorsegler durchgeführt. Außerdem konnten wir am Start auch private Flugzeuge, wie einen Bergfalken, eine PW-5 und eine DG100 sehen. Nebenbei haben wir auch noch einige Fallschirme, welche von der Überprüfung kamen, wieder gepackt, damit auch die Sicherheit bei unserem Sport nicht zu kurz kommt. Und obendrein konnten wir schließlich noch unsere neue slowenische Winde zum ersten Mal testen (näheres dazu in unserem vergangenen Artikel „Nach der Flugsaison ist vor der Flugsaison“).

Auch die Schulung konnte wieder anlaufen, wobei durch den doch sehr beträchtlichen Seitenwind an diesem Tag, sich die meisten mit einer kurzen Platzrunde zufrieden geben mussten und dabei aber auch gleich das Fliegen bei besonderen Windverhältnissen üben konnten. Einigen Lizenzpiloten gelang es jedoch sogar, die an diesem Tag teilweise vorherrschende Blau-Thermik zu nutzen und sich dabei auch bis zu 900 Meter hoch vorzuarbeiten. Somit war es für uns alle ein sehr gelungener Auftakt in die diesjährige Flugsaison, die hoffentlich von viel Thermik und fliegerischen Erfolgen, wie bestandenen praktischen Prüfungen, geprägt sein wird. In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern und Fliegerkameraden einen angenehmen und erfolgreichen Sommer.

Bericht: Niclas Dannemann

Alle Bilder gibt’s hier zum Durchklicken:

Blanik D-9196 Halle

Nach der Flugsaison ist vor der Flugsaison

Nachdem wir im Sommer die Wochenenden zum Fliegen nutzen, warteten mit Beginn des Winters auch wieder die fürs Fliegen notwendigen Wartungsarbeiten auf uns. Normalerweise hätte am 28. Oktober unser traditionelles Abfliegen mit Ziellandewettbewerb stattgefunden, bei dem jeder Pilot seine fliegerischen Fähigkeiten beim punktgenauen Landen unter Beweis stellen kann, was wir aufgrund der winterlichen Temperaturen leider ausfallen lassen mussten.

So hatten wir fast den gesamten Tag damit verbracht, unsere Flugzeuge auseinanderzubauen oder, wie es im Fachjargon heißt, „abzurüsten“. Das bedeutet, dass die Tragflächen, sowie Teile des Leitwerks vom Rumpf der Segelflugzeuge getrennt werden und in unserem Hangar verstaut werden, bevor sie dann über die Wochenenden des Winters verteilt alle nacheinander in unsere Werkstatt kommen, wo eventuell angefallene Reparaturarbeiten durchgeführt werden und vor allem eine grundlegende Inspektion aller einzelnen Flugzeugkomponenten von unseren fachkundigen Vereinsmitgliedern vorgenommen wird. Eine Hauptarbeit dabei ist, die gesamte Oberfläche von Rumpf und Tragflächen in aufwändiger Handarbeit zu reinigen und zu polieren, wobei es immer vieler fleißiger Helfer bedarf, welche an den Wochenenden zahlreich auf dem Flugplatz mithalfen. So trafen wir uns also während des gesamten Winters jeden Samstag und manchmal sogar sonntags in der gut beheizten Werkstatt, um zusammen unseren Flugzeugpark wieder auf Vordermann zu bringen und unsere fliegerischen Erfahrungen dabei auszutauschen und uns gemeinsam schon auf den baldigen Saisonstart im Frühling zu freuen. Dabei kam natürlich auch ein gemütliches Zusammensitzen bei einem leckeren Mittagessen nie zu kurz.

Im Spätwinter gab es dann schließlich auch noch eine Neuanschaffung des Fliegerclubs zu bestaunen. Und zwar haben wir uns nach längerem Überlegen dazu entschlossen, eine zweite H4-Seilwinde für unseren Flugplatz anzuschaffen, welche im Februar von ihrem alten Standort in Slowenien zu unserem Flugplatz in Oschatz transportiert wurde. Auf die Weise können wir verhindern, dass ein schwerer technischer Defekt an unserer vorhandenen Winde einen Segelflugbetrieb unmöglich macht und uns somit im Notfall vor einem frühzeitigen Ende der Flugsaison retten würde. Vor wenigen Wochen wurde dann wiederum unsere alte H3-Winde aus den 60er-Jahren verkauft, welche bei uns leider aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden durfte und wegen geringerer Zugkraft und hoher Umweltbelastung für unseren Flugbetrieb auch keine sinnvolle Lösung mehr darstellte. So wird sie ihre alten Tage nun in einem Verein in Kroatien verbringen.

Bericht: Vincent Löffler und Niclas Dannemann

Alle Bilder vom Winterbauprogramm gibt’s hier zum Durchklicken:


Herbstlehrgang Halle

Herbstlehrgang 2017

Wie jedes Jahr fand auch 2017 wieder in der ersten Oktoberwoche unser Herbstlehrgang auf dem Flugplatz in Oschatz statt. Jedoch hat der Herbst seinem Namen alle Ehre gemacht und uns fast eine Woche lang winterliche Temperaturen, Sturm und Dauerregen beschert.Herbstlehrgang Fliegen (2) Dementsprechend waren auch die Flugbedingungen für uns, welche zum Auftakt des Lehrgangs am Samstag noch gut genug für einen schönen Flugbetrieb waren, ab Sonntag jedoch keinen Flugbetrieb mehr zuließen. Einzig der Mittwoch war uns noch gut genug für einen Flugtag, der sich aufgrund der kaum verminderten Windgeschwindigkeiten sehr interessant gestaltete. Da für uns die Sicherheit immer ganz groß geschrieben wird, durften unsere Flugschüler an diesem Tag nicht alleine abheben, sondern nur gemeinsam mit Fluglehrer im Doppelsitzer fliegen, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. So ist jeder der circa 7 anwesenden Flugschüler an diesem Tag auf seine Kosten gekommen und konnte mit drei bis vier Platzrunden pro Person zufrieden sein.

Ansonsten stand der Lehrgang sehr im Zeichen der Objektpflege sowie Ausflügen in die Pilzwälder der Dahlener Heide. Am Montag beschäftigten sich die Flugschüler Vincent, Rico und Patricia mit der Instandsetzung unserer Werkstattfenster. Herbstlehrgang Pilze putzenGemeinsam waren wir zweimal in der Woche Pilze sammeln, wobei wir beim ersten Mal zwei große Pfannen voller Frischpilze zum Abendbrot genießen konnten. Wenige Tage später machten wir uns erneut in den Wald auf und machten uns anschließend in vierstündiger Teamarbeit in der Küche daran, neben getrockneten Pilzen auch einen großen Pilzgulasch mit Thüringer Klößen und Rotkohl zu zubereiten. Für die Leute, die an diesem Tag auf dem Flugplatz waren, gab es somit ein großes Festabendessen – Jedem hat es sehr geschmeckt.

Parallel dazu haben wir in großem Arbeitseinsatz die viele Zeit genutzt, unsere Weiße Werkstatt, welche für unsere Flugzeuge bestimmt ist, von innen komplett neu zu gestalten. Herbstlehrgang LogoSo machte sich Richard daran, die Wände teilweise neu zu verputzen und mit insgesamt fünf Leuten haben wir die Wände neu gestrichen. Dabei hatten Patricia und Niclas eine ganz besondere Idee. Es würde dem Raum einen neuen Look geben, unser Vereinslogo als 2 Meter großes Wandgemälde zu malen. Alle waren am Ende begeistert, als wir nach zwei Tagen in riesiger Kleinarbeit das Bild vollendet hatten. Darüber hinaus fuhren Rico, Vincent und Niclas während des Lehrgangs dreimal nach Riesa, um an einem Funksprechlehrgang teilzunehmen, welcher Bestandteil der Segelflugausbildung ist.

Somit war es am Ende ein sehr erfolgreicher Lehrgang, wenn auch nicht aus fliegerischer Sicht.

Alle Bilder vom Herbstlehrgang gibt’s hier zum durchklicken:


Schneekoppe mit Blick nach Norden

Mit dem Motorsegler ins Riesengebirge

Werner und Thomas waren am Samstag und Sonntag mit unserem Motorsegler „D-KNIN“ in Tschechien. Sie sind von Oschatz über Dresden, Sebnitz in der Sächsischen Schweiz, vorbei an Liberec in Tschechien nach Vrchlabi am Riesengebirge geflogen.Werner und Thomas Die meteorologischen Bedingungen waren bis zur Grenze super, in Deutschland ein fast spätsommerlicher Tag. In Tschechien wurden sie von zunehmend tiefen Wolken, teilweise auch einer Unterquellbewölkung gezwungen auszuweichen um die Sicherheitsmindesthöhe einhalten zu können. In Vrchlabi kämpften Sie sogar mit Wolken von nur noch 300 m AGL, also 300m über dem Erdboden. Gerade so noch angekommen, hieß es also Flieger unterstellen in der Halle und Wandern rund um Spindler Mühle (Spindleruv Mlyn). Am Sonntag dann blauer Himmel und eine traumhafte Bergsicht.

Wir haben den Rückflug zu einem ausgiebigen Rundflug über das Riesengebirge genutzt um dann südöstlich in das Böhmische Paradies einzutauchen.

Cesky Raj – eine Sandsteinlandschaft ähnlich der Sächsischen Schweiz – ist das im Jahre 1955 erste geschützte Naturreservat in Tschechien.Burg Valdstejn im Cesky Raj Die Burg Trosky ist nicht nur eines von vielen interessanten Reisezielen dieser Region, es ist auch das Symbol dieser einzigartigen Landschaft. Anschließend führte es die zwei vorbei an Ceska Lipa, einer der größten Städte der Liberec Region. Weiter über Doksy mit der Burgruine Hrad Bezdez (Burg Bösig) zum Elbtal bei Decín und über das Elbsandsteingebirge nach Dresden. Entlang der Elbe mit der Burg von Meißen und einem kurzen Stop in Riesa kamen die Beiden dann in Oschatz nach einem wundervollen Wochenende wieder an.

Den ganzen Flug haben die Beiden auch aufgezeichnet und ist in der Bildergalerie zu finden. Die gesamte Flugzeit betrug gute 4:00 h, also auch ein kleiner Ansporn für unsere Mitglieder oder eine tolle Idee für Gästeflüge? Wir lassen uns überraschen…

Alle Bilder vom Flug ins Riesengebirge gibt’s hier zum durchklicken:

Schulhoffest Grimma 2017

Zu Gast beim Schulfest in Grimma

Etwas ganz besonderes konnten die Schüler der Oberschule Grimma bei ihrem Schulfest erleben. Wir waren mit unserem Astir zu Gast und jeder Schüler konnte nach Lust und Laune Fragen stellen, alles ausprobieren und einmal mitfliegen. Mit diesem Highlight gestalteten wir den Schultag noch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Wir haben uns riesig gefreut, den Jugendlichen das Fliegen einmal hautnah zeigen zu dürfen!

Das MuldentalTV hat darüber nocheinmal berichtet (ab Minute 2:38):

Fliegerclub Oschatz Jugend im Spaßbad Riff

Sommerlehrgang beim FCO

Letzte Woche fand unser alljährlicher Sommerlehrgang am heimischen Platz statt. Geplant war eine komplette Woche vom 24. Juni bis zum 02. Juli für Schulung und Streckenflüge. Doch bevor das alles so richtig losgehen konnte, standen noch andere Dinge auf dem Programm. Am Freitag, dem 23. Juni, besuchten uns die Sieger des diesjährigen 18. Spitzstein-Drachenbootcups, die bei uns ihren Preis (einmal mit dem Segelflugzeug abheben) einlösen wollten.Briefing beim Fliegerclub Oschatz
Mit vier Doppelsitzern versuchten wir den über 40 Gästeflügen Herr zu werden, was uns trotz kleinerer Probleme mit der Windentechnik gut gelang. Nach getaner Arbeit gab‘s dann noch für alle Beteiligten Freibier und was leckeres vom Grill.

Und dann ging es erst richtig los…

Am darauffolgenden Tag war die Wetter-Prognose sehr durchwachsen, sodass die Hoffnungen auf ausgedehnte Strecken- und Thermikflüge fast verflogen. Trotz des ständig starken Windes, teilweise bis zu 11 m/s in Böen, Regenschauern, Gewittern und eher herbstlichen Temperaturen, war es am Ende doch ein überraschend großer Erfolg. Wer hätte Anfang der Woche gedacht, dass wir jeden Tag zehn Flugschüler früh zum Briefing begrüßen und auch beschulen dürfen? Aber genau das war jeden Morgen der Fall. Zu den Schülern und Lehrern gesellten sich dann noch ein Flugleiter und zwei Windenfahrer, denn unser Tobi hat seine Windenausbildung endlich zum Abschluss gebracht. Wieder einer für den Bock am anderen Platzende mehr. Super Sache, Tobi! Damit jeder Schüler auch genug Starts bekam und glücklich wurde, hatten wir die Tage bis teilweise 9 Uhr abends verlängert. Nächtlicher SpleißlehrgangWenn schon kein Sonnenaufgangsfliegen, dann wenigstens bis in den Sonnenuntergang! Vor jedem größeren Schauer spielten wir Segelflug-Mikado… das ist nichts anderes als ein schnelles Einräumen aller Segelflugzeuge in die Halle bevor sie nass werden. Am Ende staunten wir nicht schlecht mit welchen teils wüsten Varianten die Segelflugzeuge eingeräumt werden können und trotzdem noch alles in die Halle passt. Ihr hättet die Gesichter der alten Hasen sehen müssen…

Jede Menge bestandene Prüfungen

Doch was zählt, ist das Fliegen und da gab es viel zu feiern. Jan schaffte seine A-, Gabriel seine C-Prüfung und Vincent absolvierte endlich seine F-Schleppausbildung. Unsere drei neuen Flugschüler Patricia, Max und Max kamen ein großes Stück in der Anfängerschulung voran. Alles in allem hat sich jeder in den paar Tagen ganz schön gesteigert. Klasse Leute! Genau dafür ist ein Lehrgang da.

Gartengestaltung, Freilichtkino und Spaßbad um nur einige tolle Aktionen zu nennen

Wenn das Wetter dann doch mal nicht so geeignet zum Fliegen war, gab’s dennoch genug zu tun. Sei es Theorieunterricht, nach dem unser neuer Max förmlich gebettelt hat, Hecken verschneiden, Rasenmähen, Tore streichen und Windenseile neu aufzuziehen oder zu spleißen. Und neben der ganzen Arbeit darf das Vergnügen auch nicht zu kurz kommen. Deswegen unternahmen wir einen Nachmittag im Spaßbad Riff, aßen lecker Abendessen beim Italiener in der Stadt und gönnten uns am Abend ein Outdoor-Sommerkino mit Asterix und Obelix. Und auch die Sportlichen unter uns kamen nicht zu kurz mit Tischtennis, Fußball und in den Abendstunden, wenn der Wind etwas nachließ, sogar noch Federball.

Nun noch etwas in eigener Sache: Nochmal ein riesen Dankeschön DDR Lommatsch Libellean alle beteiligten Personen, die den Lehrgang ermöglicht haben. Danke Richard für die Organisation als Lehrgangsleiter, an unsere Angela für die wunderbare Verpflegung, die uns jeden Tag ordentlich den Bauch füllte. Aber ganz besonders möchte ich der Jugendtruppe danken, die bei allen Dingen begeistert und mit vollem Tatendrang dabei war und angepackt hat. Da kommt schon eine ganz andere Dynamik zu Stande und das kann auch gerne weiterhin so bleiben. Sei es Küchendienst oder Flugbetrieb, Baustunden oder einfach nur Spaß haben, ihr wart euch für nichts zu schade. Letztendlich haben wir es euch zu verdanken, dass der Lehrgang trotz des miesen Wetters so ein Erfolg war, denn ihr habt ihn maßgeblichen mitgestaltet. Am Ende der Woche sind wir doch zu einer richtig guten Gruppe zusammengewachsen.
Bleibt nur noch zu sagen: Auf einen ebenso schönen und erfolgreichen Herbstlehrgang mit hoffentlich besserem Wetter!

Alle Bilder vom Sommerlehrgang gibt’s hier zum durchklicken:


Remorqueur und Falke in Finsterwalde

Zwischen Erdbeertorte und Räucherhähnchen

Auch am vergangenen Wochenende war wieder einiges auf dem frisch gemähten Flugplatz Oschatz los. Der Samstag war durch den ziemlich starken Wind leider nicht zum Fliegen Falke SF25 A D-KNIN mit Erik in Finsterwaldegeeignet, was uns aber nicht daran hinderte, dennoch so einiges zu tun. So war eine ausgiebige Objektpflege auf dem Programm, Unterricht in Navigation für die Flugschüler und noch eine besondere Aktion. Durch die Steife Briese aus Nord-West hatte es unseren Windsack entschärft, denn ein Ring hatte sich, wahrscheinlich auch altersbedingt, vom Rest gelöst und flatterte, nur noch an ein paar Nähten hängend,  im Wind daher. Also musste der Windsack vom Dach geholt und ein neuer bestellt werden.

Die viele Arbeit wurde dann zum Kaffeetrinken mit einem ordentlichen Stück Erdbeerkuchen belohnt, wo natürlich alle fleißig zugriffen. Abends gab’s dann noch selbst geräuchertes zu Thomas Geburtstag.

Happy Birthday Thomas!

Der Sonntag hingegen war perfekt zum Fliegen geeignet,Remorqueur im Flug D-EHDR auch wenn die hohen Temperaturen uns zu schaffen machten. Niclas flog das erste Mal dieses Jahr wieder alleine im Blanik, Marco machte Strecke mit der LS7 und Richard und Erik unternahmen eine kleine Tour mit der Remo sowie dem Falken nach Finsterwalde-Heinrichsruh. Über´s Neuseenland und dem Flugplatz Welzow ging es dann wieder nach Hause. Beide waren fest der Meinung, dass der Flug sehr schön war und das Wetter, auch wenn die Thermik die zwei ordentlich ärgerte, ideal für so eine kleine, entspannte Runde war.

Alles in allem also ein gelungenes Wochenende. Lassen wir uns überraschen, was der Sommerlehrgang nächste Woche bringt…

Alle Bilder zum durchklicken:


Ausbildung Flugschülerin im Bocian

Heißes Wochenende und Männertag

Was war das für ein tolles und langes Wochenende?!Gemeinsames Abendbrot Vereinsheim
Es wurde nicht nur viel geplaudert und geschwitzt, sondern auch geflogen. Der Flugplatz Oschatz lag diesmal nicht im Zentrum vom perfekten Wetter und so war der Ansporn trotzdem gute Flüge zu erzielen, besonders hoch. Gleich am Donnerstag Vormittag gesellten sich die ersten Gäste zu uns auf den Platz und so herrschte schnell reges Treiben. Auch der ein oder andere Segelkunstflug wurde gemacht und die Männer liesen sich zum Männertag auch mal von den Frauen fliegen. Abgerundet wurde der Abend in geselliger Runde mit großem Abendessen und entsprechendem Lagerfeuer mit Musik. Am Freitag war zunächst aufräumen angesagt und bei bestem Wetter konnte wieder nach Lust und Laune geflogen werden. So langsam machte sich die Sonne bemerkbar.

Am Samstag kam die Hitze…

… und das gute Streckenwetter, so wurde es zumindest vorhergesagt. Zu dritt flogen Kisi, Erik und Richard dann los, mit dem Plan einer großen Strecke. Doch die eher schlechte und schwierig zu findende Thermik machte es ihnen nicht leicht. Endlich bei den wenigen Wolken angekommen, verschwanden auch diese noch und so entschlossen sich die drei die Runde zu verkürzen und nach einem Abstecher zur Augustusburg wieder den Heimweg anzutreten. Wieder zurück in Oschatz, reichte es nocheinmal bis nach Torgau und von dort den Endanflug anzutreten. Immerhin 230km kamen zum Schluss zusammen. DG-100 Streckenflug D-3775 WermsdorfDas schönste aber fanden alle, war das Erlebnis im Teamflug und da zeigt sich wieder einmal der Segelflugsport ist und bleibt ein Teamsport! Der Sonntag galt dann der Entspannung und so wurde noch ein wenig geschult, geturnt und nach einem leckeren Mittagessen von unserer Angela auch mal auf der faulen Haut gelegen.

Alle Bilder zum durchklicken:


Pilot Remorqueur

Rundflug mit der Remorqueur

City-Hochhaus und Innenstadt LeipzigAm Wochenende nutzten drei junge Mitglieder aus unserem Verein den Sonntag um einen tollen und erlebnisreichen Flug mit unserer Remorqueur zu erleben. Dabei flogen sie von Oschatz aus zunächst über die Leipziger City, inklusive einem tiefen Überflug des Leipziger Flughafens. Anschließend ging es weiter Richtung Norden um Dessau und der Lutherstadt Wittenberg einen Besuch abzustatten. Der Rückweg entlang der Elbe bis nach Riesa bot eine atemberaubende Sicht hoch über den Wolken.

Schön anzusehen auf den Bildern sind dabei nicht nur das City-Hochhaus und der größte Kopfbahnhof Europas, sondern auch die Red Bull Arena und das geschichtsträchtige Völkerschlachtdenkmal.

Wenn auch Sie einmal solch einen Flug erleben und ihre Gegend von oben kennen lernen möchten, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren oder unter der Rubrik Gastflüge zu stöbern.

Ein besonderes Dankeschön noch einmal an den Tower in Leipzig für den tiefen Überflug der 26R.

Alle Bilder vom Rundflug über Leipzig: