Sie Segelfliegerin und ihr Oldtimer

Die Segelfliegerin und ihr Oldtimer

Elisabeth Landsteiner ist leidenschaftliche Segelfliegerin und schwingt sich am liebsten mit Oldtimern in die Lüfte. Ab diesem Jahr will die 54-Jährige zudem auf dem Flugplatz Oschatz Nachwuchs ausbilden. Und sie hat als Gleichstellungsbeauftragte für den Luftsportverband Sachsen ein Auge darauf, dass die Flugplätze im Freistaat familienfreundlich sind.

Sie Segelfliegerin und ihr Oldtimer Text

Quelle: OAZ, Kristin Engel

Herrliche Aussicht aus 1700m Höhe

Erster großer Streckenflug 2017

Perfekt vorhergesagtes Wetter, unsere ASK 21 frisch aus der Winterwartung zurück und zwei der Kälte trotzende Piloten – mehr braucht es nicht. Fabian und Richard wollten den Tag nutzten um ihren Heißhunger auf Streckenflüge etwas zu stillen. Angestrebt wurde ein 300 km FAI Dreieck in Richtung Nordwest. Da unsere Remo noch in der Wartung ist, wurde die Winde trotz wenig Personal extra für diesen einen Start aufgebaut. Kurz nach dem viel versprechenden Start kam die Ernüchterung und beide kreisten mühsam in 200 m Höhe direkt über der Stadt Oschatz.Drachenflieger über Jüteborg

Wir bekamen einfach keinen Anschluss, obwohl die Wolken so toll aussahen!

Nach ganzen 20min dann endlich ein Fünkchen Thermik, welches bis auf 800 m reichte. Damit konnte abgeflogen werden! Zunächst Richtung Norden bis in den Fläming, wunderschöne Thermik, klare Sicht und ein paar vereinzelte Gleitschirm- und Drachenflieger kreuzten den Weg. Über dem Fläming angekommen, die erste Wende bei Jüteborg und ab Richtung Spreewald war der Plan. Tolle Wolkenstraßen und entspannte Höhen ließen die Fliegerherzen höher schlagen. Nur die ersten Eisblumen an der Scheibe und blaue Zehen trübten etwas die Stimmung. Nach der zweiten Wende zwischen Bronkow und Cottbus ging es in Siegeshöhe unter einer einzigen Wolkenstraße bis nach Oschatz. Auch der Lausitzring war sehr gut zu sehen. Da die Thermik doch etwas länger anhielt folgte noch ein kurzer Abstecher in das Erzgebirgsvorland über die Mulde und zurück.Lausitzring von ObenGlücklicher Fabian in ASK 21

Ein atemberaubendes Gefühl die Strecke erfolgreich geschafft zu haben. Besonders das Kribbeln beim Auftauen der Füße ist eine wahre Erleichterung.

Am Ende des Tages standen über 310 km auf der Uhr und zwei überglückliche Piloten wieder auf der Wiese. Wer möchte gelangt hier zum OLC Flug der Beiden.

Alle Bilder vom Streckenflug:


Fluglehrerfortbildung 2017

Fluglehrerfortbildung 2017

Rabenberg. Der diesjährige Fluglehrer-Lehrgang fand dieses Jahr wieder wie gewohnt auf dem Rabenberg im Erzgebirge statt. Diese Veranstaltung vom 03. – 05.02.2017 ist mit die wichtigste im ganzen Jahr für die Fluglehrer des Luftsportverbandes Sachsen. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Organisation der Ausbildung im Rahmen der ATO, Schwerpunkte bei Flugunfällen incl. Meldeverfahren, Lizenzrecht, meteorologische Flugvorbereitung mit pcmet, Besonderheiten und Gefahrenmomente beim Windenstart, Durchführung von Kompetenzbeurteilungen und die technische Sicherstellung in unseren Flugschulen.

Fluglehrerfortbildung 2017 auf dem Rabenberg (3)Unter der bewährten Leitung von Lutz Kern wurde durch bekannte Referenten wie Klaus-Dieter Beyer (Landesdirektion Sachsen), Jens Eisenreich (BFU), Karl-Heinz „Toni“ Dannhauer (SeKo Sachsen), Gerold Weber (LSV-SN), Jens Pirzkall (Firma Aeroshop Flugbedarf), Thomas Hain (DWD) sowie Thomas Leszczenski (LSCO GmbH) zu den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen Luftrecht, Ausbildung, Meteorologie, Verhalten in besonderen Fällen, Meteorologie und Technik vorgetragen. Ein besonderer Höhepunkt des Seminars war der lebhafte und eindrucksvolle Vortrag von Markus Uhlig zum Thema „Streckensegelflug in Sachsen, Südfrankreich und Südafrika“ aus der Sicht eines Kaderangehörigen und Sportsoldaten: Dieser Vortrag machte „Appetit auf mehr“ und ließ so manchen im Auditorium anfangen eine wenig zu träumen…

Daneben war bei den inoffiziellen Diskussionen in den Pausen und an den beiden Abenden ausreichend Gelegenheit für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch: Und so wurde unter anderem darüber diskutiert, wie denn zukünftig dieses Auffrischungsseminar und die für die Verlängerung der Lehrberechtigung erforderliche Kompetenzbeurteilung – bei den FI(S) alle 9 Jahre, bei den FI(A) alle 6 Jahre notwendig – aussehen würden und wie dies alles organisatorisch in den Griff zu bekommen sei. Eine abschließende Antwort auf diese Frage konnte da nicht gefunden werden, jedoch wurde hier seitens der Verantwortlichen des Luftsportverbandes durchaus Handlungsbedarf erkannt.

Fluglehrerfortbildung 2017 auf dem Rabenberg (2)Letztendlich gilt es Dank zu sagen an Lutz Kern für die umfangreiche Vorbereitung und die reibungslose Durchführung des Seminars. In diesen Dank einzuschließen ist natürlich auch Martina Burckhardt, die im Hintergrund dafür sorgte, dass alle administrativen Arbeiten – wie zum Beispiel die Erfassung aller Lizenzdaten sowie die Erstellung der Schulungsnachweise – und organisatorischen Fragen zur Zufriedenheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer erledigt werden konnten.

Quelle: Segelflug Sachsen

Fliegender Weihnachtsmann

Weihnachten mit dem fliegenden Weihnachtsmann

In Oschatz steppt der Bär… äh, wir meinen der Weihnachtsmann! Aber schaut selbst was an diesem Wochenende passiert ist.

Wir hoffen ihr hattet ein frohes und besinnliches Fest und ein paar ruhige Tage. Und dir lieber Weihnachtsmann viel Erfolg bei deiner weiteren Reise um die Welt!

Oschatzer Jugend auf der Eislauffläche

Weihnachten mit der Jugend

Auch dieses Jahr unternahm die ganze Jugendtruppe vom Fliegerclub Oschatz e.V. einen Ausflug. Mit kalten Temperaturen und genügend Hunger war das Ziel Eislaufen mit Weihnachtsmarkt Besuch. Die Kleinstadt Döbeln bietet dafür die perfekte Möglichkeit mit einer Eislaufbahn inmitten des großen Weihnachtsmarktes.

Es war einfach ein toller Abend mit heißen Getränken und leckerem Essen in geselliger Runde. Nach mehr als 3 Stunden auf dem Eis wurde noch viel gefeiert, die ein oder andere Idee für ein nächstes Treffen diskutiert und über all die schönen Flüge der Saison geschwärmt. Schon jetzt ist klar, nächstes Jahr unbedingt wieder!

Lehrerlehrgang 2016

Fluglehrer Lehrgang 2016

Acht zukünftige Fluglehrer werden in diesen Tage auf dem Flugplatz in Oschatz ausgebildet. Sieben aus Sachsen, einer aus Thüringen. „Sachsens Fluglehrer werden in Oschatz gemacht“, betont der Vereinsvorsitzende Jan Simon. Schon seit 2007 werden hier alle zwei Jahre neue Fluglehrer ausgebildet. 14 Tage lang gibt es für die Fluglehrer-Anwärter einen straffen Unterrichtsplan, der nicht nur Praxis, sondern auch die Theorie beinhaltet.

Zweiwöchige Ausbildung auf dem Flugplatz endet heute mit Prüfung.

„Wir hatten namhafte Referenten aus dem Segelflug bei uns, die hier unterrichtet haben“, sagt Vereinsmitglied Angela Pollmer aus Oschatz. Eine solche Ausbildung ist mit viel Aufwand verbunden. Zwischen acht und zehn ist eine optimale Teilnehmerzahl. Doch um hier überhaupt die Ausbildung und Prüfung absolvieren zu können, mussten bereits vorab einige Voraussetzungen erfüllt werden. „Um eine Fluglehrerausbildung zu machen, müssen bereits 100 Flugstunden und 200 Starts hinter jedem Teilnehmer liegen. Vor der Teilnahme müssen im eigenen Verein bereits 20 Eingewöhnungsflüge vom hinteren Teil des Segelfliegers durchgeführt worden sein. Es ist eine ganz andere Sitzposition. Von hinten fliegt man ja sonst nicht und sieht auch einiges weniger. Nachwuchs ist bei den Fluglehrern immer gefragt. Ich wurde selber gut ausgebildet und will nun in die Fußstapfen meiner Fluglehrer treten“, sagt Fluglehrer-Azubi Sebastian Hertel aus Auerbach im Vogtland.
Die anderen Teilnehmer stammen aus Zwickau, Großrückerswalde, Klix, Thüringen und Oschatz. In Oschatz wurden schon knapp 50 Lehrer ausgebildet. Einer der Ausbilder ist Professor Karl-Heinz Dannhauer vom Luftsportverband Sachsen.

„Der Auszubildende muss die Fehler, die ich bei den Flügen natürlich einbaue, erkennen und mir als Fluglehrling sagen, wie ich diese Fehler korrigiere“, so der Ausbildungsleiter.

Im Lehrgang haben die zukünftigen Fluglehrer 20 Starts, darunter Windenstarts und Flugzeugschlepp. Ob sie das auch verinnerlicht haben, zeigt die Prüfung. Diese übernehmen andere Lehrer Uhlig aus Chemnitz vom Flugplatz Großrückerswalde sieht der Prüfung gelassen entgegen. Mit 14 hat er mit der Fliegerei begonnen, mit 16 hatte er bereits seine Lizenz in der Tasche. Bei der Bundeswehr war er Sportsoldat im Segelflug. Als nächster Schritt folgt nun die Fluglehrerausbildung. „Das Fliegen ist vergleichbar mit dem Autofahren. In der Fahrschule macht man noch alles akkurat. Wenn man dann alleine fährt, wird man nachlässiger. Jetzt lernt man, es aus dem Blickwinkel des Lehrers zu sehen. Bisher bekomme ich die Fehler, die die Fluglehrer einbauen, relativ gut mit. Ich bin gespannt, wie mit drei Starts. Der 20-jährige Markus es werden wird, wenn es echte Flugschüler sein werden.“
Die diesjährigen Teilnehmer haben schon ein gutes Wissen vom Fliegen, sagt Fluglehrer Lutz Kern, Geschäftsführer vom Landesluftsportverband Sachsen. Stolz sind die Oschatzer, dass in diesem Jahr eine Segelfliegerin aus Oschatz an der Ausbildung teilnimmt. Elisabeth Landsteiner ist Berufssoldatin in Leipzig. Oft wurde sie bereits gefragt, ob sie diese Ausbildung nicht machen wolle. Anfangs ging es aufgrund des Studiums und der Familienplanung nicht. Doch nach einer Absprache mit der Familie hat sie sich jetzt dafür entschieden. „Die Anfangsphase ist ungewohnt. Doch die eigenen Fertigkeiten werden dadurch verbessert. Das Lehren ist ganz anders, doch es läuft bisher ziemlich gut. Auch das Klima auf dem Lehrgang ist super“, so Elisabeth Landsteiner.
Um sich ein eigenes Bild von der Ausbildung zu machen, besuchte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar den Segelflugplatz in Oschatz. Kretschmar saß noch nie in einem Segelflieger. Er lacht. „Ich muss das auch nicht haben. Aber ich bewundere die Piloten. Sie machen es nicht nur als Hobby, sondern sind ein fester Bestandteil der Stadt und beteiligen sich als Verein. Im Sommer sind oft Segelflieger aus anderen Vereinen hier in Oschatz. In diesem Jahr konnte ich auf dem Platz Gäste aus unserer Partnerstadt Blomberg begrüßen“, so der Oberbürgermeister.
Heute steht für die Auszubildenden die Prüfung an. In drei Flügen müssen sie ihr Können als Fluglehrer unter Beweis stellen.

Von Kristin Engel

Quelle: OSCHATZER ALLGEMEINE | SONNABEND / SONNTAG, 15./16 OKTOBER 2016 | NR. 242 | SEITE 13

Aufrüsten der DG505

Fliegerlager des LSV Detmold

Sommerzeit, Ferienzeit, die Zeit für die Segelflieger aus Detmold und Blomberg für ihr jährliches Fliegerlager in der Fremde. Das diesjährige Fliegerlager der beiden Luftsportvereine aus Detmold und Blomberg findet seit dem 10. Juli in beim Fliegerclub Oschatz e.V. (FCO) in der Blomberger Partnerstadt Oschatz statt.

Lippische Segelflieger entdecken den sächsischen Luftraum.

Aufrüsten SegelflugzeugeAufrüsten der DG505Aufrüsten der DG505Die Teilnehmer des Luftsportvereines Detmold e.V. (LSV) und der Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost e.V. (LSG) reisten, bereits schwärmend von den nächsten fliegerischen Herausforderungen, am Samstag den 09. Juli bei sonnigem Wetter mit ihren Flugzeugen an. Bereits am nächsten Morgen begann das Fliegerlager der drei Luftsportvereine mit einem gemeinsamen Briefing und der Einweisung in das Oschatzer Fluggelände. Nachdem Aufrüsten der Flugzeuge begannen die Fluglehrer mit den fliegerischen Einweisungen ihrer Mitglieder. Die Segelflieger dieser drei Luftsportvereine werden in sich den nächsten zwei Wochen, bei hoffentlich guten fliegerischen Wetterbedingungen, den Luftraum über Sachsen gemeinsam erfliegen. Die 16 Teilnehmer der ersten Woche werden in der zweiten Woche durch weitere Mitglieder aus der lippischen Heimat verstärkt.

Text und Bilder:
Walter Albert (1.Vorsitzender Luftsportgemeinschaft Lippe-Südost e.V.)
Herzlichen Glückwunsch

3. Platz im „Triple Three“ Wettbewerb

Unser Fabian Funke hat beim „Triple Three“ Wettbewerb der Zeitschrift “Segelfliegen” den 3. Platz erreicht! Wir gratulieren dir ganz herzlich lieber Fabian!

Strecke: 326,7 km
Index: 96
Geschwindigkeit: 59,1 km/h
Punkte: 1053,1

Das waren die Teilnahme-Bedingungen und Regeln:

Teilnahmeberechtigt sind Piloten bis zum 27. Geburtstag bei der Flugdurchführung. Jeder teilnehmende Pilot kann beliebig viele Flüge einreichen, nur der beste wird gewertet. Teilnahme-Zeitraum für die Saison 2014 ist vom 1. Mai bis zum 30. September. Der Flug muss online dokumentiert sein und es muss eine IGC-Datei vorhanden sein. Der Flug muss innerhalb von 72 Stunden nach Durchführung per E-Mail eingereicht werden.
E-Mail an: pg@segelfliegen-magazin.com/Betreffsegelfliegen333/ mit IGC-Datei und Link auf die online-Dokumentation. Bei Punktegleichheit gewinnt der Flug mit der höheren Durchschnitts-Geschwindigkeit.

Quelle: http://www.segelfliegen-magazin.de/333-2/

Schneverdingen 15

Fliegerlager Schneverdingen

In diesem Jahr entschlossen sich einige Oschatzer Segelflieger ein auswertiges Fliegerlager durchzuführen. Wir entschieden uns für den Flugplatz Höpen in der Lüneburger Heide. Am 03.08.2013 setzten sich 8 Flieger, zum Teil mit Familie, von Oschatz aus in Bewegung. Nach ca. 5 stündiger Fahrt wurden wir von den Fliegerfreunden aus Schneverdingen, welche wir zum Teil aus gemeinsam besuchten Wettkämpfen kannten, sehr freundlich empfangen.

Nachdem wir unsere Quartiere bezogen hatten, wurden wir gleich zu einem Junggesellenabschied eingeladen. Am nächsten Tag führten wir unsere Einweisungsflüge durch und einige wurden in die Bedienung der gut motorisierten Winde eingewiesen, damit wir in den folgenden Tagen den Flugbetrieb eigenständig absichern konnten. Schneverdingen 8Leider entwickelte sich das Wetter in den nächsten Tagen sehr wechselhaft, so dass wir nur an drei Tagen einen Flugbetrieb durchführen konnten. Auch blieben die großen Streckenflüge, welche wir uns aus der Heide vorgenommen hatten leider aus. Dafür wurden unsere drei Flugschüler auf ihrem ersten Fliegerlager gut bedient. So wurden in den drei Tagen einige Strecken zwischen 100–150 km geflogen. Wir alle waren begeistert, wie schnell nach einem Regen die Thermik in der Heide wieder einsetzt. An den Regentagen besuchten wir ein Panzermuseum und sahen uns Städte wie Lüneburg und Soltau an. Uns allen hat es auf dem Flugplatz Höpen sehr gut gefallen, auch den „Nichtfliegern“ wurde es nie langweilig.

Auch an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank nach Schneverdingen. „Wir kommen wieder – versprochen“!

Alle Bilder zum durchklicken:

Landesjugendvergleichsfliegen Oschatz 2012

Landesjugendvergleichsfliegen in Oschatz

Oschatzer auf beachtlichem 3. Platz
Bestes Flugwetter für Sachsens Nachwuchspiloten beim Landesjugendvergleichsfliegen in Oschatz

Knapp 30 Piloten aus dem gesamten Freistaat waren am vergangenen Wochenende zum Landesjugendvergleichsfliegen angereist. Dieser Wettbewerb des Luftsportverbandes Sachsen wurde zum zwölften Mal ausgetragen. „Die Teilnehmer und vielen Helfer zollten den Oschatzer Gastgebern am Abschlusstag viel Lob und Beifall für die tolle Organisation der Veranstaltung“, berichtet Jan Simon vom Fliegerclub Oschatz. Woran die Oschatzer wenig Anteil hatten, ist die Tatsache, dass das hervorragende Wetter den Piloten in die Hand spielte. „Wir konnten den gesamte Sonnabend als Wertungstag nutzen. Alle Teilnehmer konnten ihre drei vorgesehenen Starts absolvieren“, war von Jan Simon zu erfahren. Dabei hatten die Segelflug-Piloten jedes Mal vom Start bis zur Ziellandung in einem etwa handballfeldgroßen Aufsitzbereich Elemente wie Rollübung, Seitengleitflug, und Kreiswechselflug vorzuführen.

Je perfekter sie dieses Programm vorführen konnten, umso weniger Fehlerpunkte gab ihnen die dreiköpfige Jury aus erfahrenen Fluglehrern. Die wenigsten Punkte sammelte Tommy Bartel. Der Sieger bei den männlichen Jugendlichen kommt aus Klix. Jana Enge vom Aero Club Zwickau gewann die Damenkonkurrenz. Die Mannschaftswertung konnte der Fliegerclub Kamenz für sich entscheiden.
Jan Simon ist mit den Ergebnissen der Oschatzer Jugend zufrieden: „Unsere Mannschaft mit Violetta Matanz, Philipp Jäger und Richard Münzberger belegten den dritten Platz. Das verdient Anerkennung, da Violetta und Philipp noch Flugschüler sind.“

Quelle: OAZ – Foto: Jan Simon