Remorqueur Rundflug Erzgebirge

Erzgebirge von Oben

Diesen Samstag besuchte unsere Remorquer das Erzgebirge. Dabei ging es zunächst von Oschatz über das sächsische Hügelland nach Döbeln. Selbst die Aufstellung der freiwilligen Feuerwehr konnte man von oben super betrachten. Danach lud das Vorerzgebirge und Freiberg ein dem schönen Wetter und der Landschaft zu folgen. Sogar der Abstecher bis nach Marienberg mit dem dortigen Flugplatz Großrückerswalde lohnte sich.
Im Süden gewendet ging es bei etwas getrübter Sicht über die Augustusburg bis nach Chemnitz. Das Schloss Augustusburg ist meistens schon von weitem zu sehen und sticht förmlich aus der Landschaft heraus. Ein toller Anblick.

Auf dem Rückweg von Chemnitz querten wir noch einmal die Mulde mit ihren zahlreichen kleinen Dörfern und dem geschlungenen Muldetal. Kurz vor dem Endanflug auf Oschatz dann ein letztes Highlight, das Wermsdorfer Schloss. Das auch unter dem Namen „Hubertusburg“ bekannte klassische Barockschloss stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist das ehemals prächtigste Jagd- und Landschloss Europas.

Alle Bilder vom Erlebnisflug über dem Erzgebirge:

Herbstlehrgang Halle

Herbstlehrgang 2017

Wie jedes Jahr fand auch 2017 wieder in der ersten Oktoberwoche unser Herbstlehrgang auf dem Flugplatz in Oschatz statt. Jedoch hat der Herbst seinem Namen alle Ehre gemacht und uns fast eine Woche lang winterliche Temperaturen, Sturm und Dauerregen beschert.Herbstlehrgang Fliegen (2) Dementsprechend waren auch die Flugbedingungen für uns, welche zum Auftakt des Lehrgangs am Samstag noch gut genug für einen schönen Flugbetrieb waren, ab Sonntag jedoch keinen Flugbetrieb mehr zuließen. Einzig der Mittwoch war uns noch gut genug für einen Flugtag, der sich aufgrund der kaum verminderten Windgeschwindigkeiten sehr interessant gestaltete. Da für uns die Sicherheit immer ganz groß geschrieben wird, durften unsere Flugschüler an diesem Tag nicht alleine abheben, sondern nur gemeinsam mit Fluglehrer im Doppelsitzer fliegen, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. So ist jeder der circa 7 anwesenden Flugschüler an diesem Tag auf seine Kosten gekommen und konnte mit drei bis vier Platzrunden pro Person zufrieden sein.

Ansonsten stand der Lehrgang sehr im Zeichen der Objektpflege sowie Ausflügen in die Pilzwälder der Dahlener Heide. Am Montag beschäftigten sich die Flugschüler Vincent, Rico und Patricia mit der Instandsetzung unserer Werkstattfenster. Herbstlehrgang Pilze putzenGemeinsam waren wir zweimal in der Woche Pilze sammeln, wobei wir beim ersten Mal zwei große Pfannen voller Frischpilze zum Abendbrot genießen konnten. Wenige Tage später machten wir uns erneut in den Wald auf und machten uns anschließend in vierstündiger Teamarbeit in der Küche daran, neben getrockneten Pilzen auch einen großen Pilzgulasch mit Thüringer Klößen und Rotkohl zu zubereiten. Für die Leute, die an diesem Tag auf dem Flugplatz waren, gab es somit ein großes Festabendessen – Jedem hat es sehr geschmeckt.

Parallel dazu haben wir in großem Arbeitseinsatz die viele Zeit genutzt, unsere Weiße Werkstatt, welche für unsere Flugzeuge bestimmt ist, von innen komplett neu zu gestalten. Herbstlehrgang LogoSo machte sich Richard daran, die Wände teilweise neu zu verputzen und mit insgesamt fünf Leuten haben wir die Wände neu gestrichen. Dabei hatten Patricia und Niclas eine ganz besondere Idee. Es würde dem Raum einen neuen Look geben, unser Vereinslogo als 2 Meter großes Wandgemälde zu malen. Alle waren am Ende begeistert, als wir nach zwei Tagen in riesiger Kleinarbeit das Bild vollendet hatten. Darüber hinaus fuhren Rico, Vincent und Niclas während des Lehrgangs dreimal nach Riesa, um an einem Funksprechlehrgang teilzunehmen, welcher Bestandteil der Segelflugausbildung ist.

Somit war es am Ende ein sehr erfolgreicher Lehrgang, wenn auch nicht aus fliegerischer Sicht.

Alle Bilder vom Herbstlehrgang gibt’s hier zum durchklicken:


Schneekoppe mit Blick nach Norden

Mit dem Motorsegler ins Riesengebirge

Werner und Thomas waren am Samstag und Sonntag mit unserem Motorsegler „D-KNIN“ in Tschechien. Sie sind von Oschatz über Dresden, Sebnitz in der Sächsischen Schweiz, vorbei an Liberec in Tschechien nach Vrchlabi am Riesengebirge geflogen.Werner und Thomas Die meteorologischen Bedingungen waren bis zur Grenze super, in Deutschland ein fast spätsommerlicher Tag. In Tschechien wurden sie von zunehmend tiefen Wolken, teilweise auch einer Unterquellbewölkung gezwungen auszuweichen um die Sicherheitsmindesthöhe einhalten zu können. In Vrchlabi kämpften Sie sogar mit Wolken von nur noch 300 m AGL, also 300m über dem Erdboden. Gerade so noch angekommen, hieß es also Flieger unterstellen in der Halle und Wandern rund um Spindler Mühle (Spindleruv Mlyn). Am Sonntag dann blauer Himmel und eine traumhafte Bergsicht.

Wir haben den Rückflug zu einem ausgiebigen Rundflug über das Riesengebirge genutzt um dann südöstlich in das Böhmische Paradies einzutauchen.

Cesky Raj – eine Sandsteinlandschaft ähnlich der Sächsischen Schweiz – ist das im Jahre 1955 erste geschützte Naturreservat in Tschechien.Burg Valdstejn im Cesky Raj Die Burg Trosky ist nicht nur eines von vielen interessanten Reisezielen dieser Region, es ist auch das Symbol dieser einzigartigen Landschaft. Anschließend führte es die zwei vorbei an Ceska Lipa, einer der größten Städte der Liberec Region. Weiter über Doksy mit der Burgruine Hrad Bezdez (Burg Bösig) zum Elbtal bei Decín und über das Elbsandsteingebirge nach Dresden. Entlang der Elbe mit der Burg von Meißen und einem kurzen Stop in Riesa kamen die Beiden dann in Oschatz nach einem wundervollen Wochenende wieder an.

Den ganzen Flug haben die Beiden auch aufgezeichnet und ist in der Bildergalerie zu finden. Die gesamte Flugzeit betrug gute 4:00 h, also auch ein kleiner Ansporn für unsere Mitglieder oder eine tolle Idee für Gästeflüge? Wir lassen uns überraschen…

Alle Bilder vom Flug ins Riesengebirge gibt’s hier zum durchklicken:

Fliegerclub Oschatz Jugend im Spaßbad Riff

Sommerlehrgang beim FCO

Letzte Woche fand unser alljährlicher Sommerlehrgang am heimischen Platz statt. Geplant war eine komplette Woche vom 24. Juni bis zum 02. Juli für Schulung und Streckenflüge. Doch bevor das alles so richtig losgehen konnte, standen noch andere Dinge auf dem Programm. Am Freitag, dem 23. Juni, besuchten uns die Sieger des diesjährigen 18. Spitzstein-Drachenbootcups, die bei uns ihren Preis (einmal mit dem Segelflugzeug abheben) einlösen wollten.Briefing beim Fliegerclub Oschatz
Mit vier Doppelsitzern versuchten wir den über 40 Gästeflügen Herr zu werden, was uns trotz kleinerer Probleme mit der Windentechnik gut gelang. Nach getaner Arbeit gab‘s dann noch für alle Beteiligten Freibier und was leckeres vom Grill.

Und dann ging es erst richtig los…

Am darauffolgenden Tag war die Wetter-Prognose sehr durchwachsen, sodass die Hoffnungen auf ausgedehnte Strecken- und Thermikflüge fast verflogen. Trotz des ständig starken Windes, teilweise bis zu 11 m/s in Böen, Regenschauern, Gewittern und eher herbstlichen Temperaturen, war es am Ende doch ein überraschend großer Erfolg. Wer hätte Anfang der Woche gedacht, dass wir jeden Tag zehn Flugschüler früh zum Briefing begrüßen und auch beschulen dürfen? Aber genau das war jeden Morgen der Fall. Zu den Schülern und Lehrern gesellten sich dann noch ein Flugleiter und zwei Windenfahrer, denn unser Tobi hat seine Windenausbildung endlich zum Abschluss gebracht. Wieder einer für den Bock am anderen Platzende mehr. Super Sache, Tobi! Damit jeder Schüler auch genug Starts bekam und glücklich wurde, hatten wir die Tage bis teilweise 9 Uhr abends verlängert. Nächtlicher SpleißlehrgangWenn schon kein Sonnenaufgangsfliegen, dann wenigstens bis in den Sonnenuntergang! Vor jedem größeren Schauer spielten wir Segelflug-Mikado… das ist nichts anderes als ein schnelles Einräumen aller Segelflugzeuge in die Halle bevor sie nass werden. Am Ende staunten wir nicht schlecht mit welchen teils wüsten Varianten die Segelflugzeuge eingeräumt werden können und trotzdem noch alles in die Halle passt. Ihr hättet die Gesichter der alten Hasen sehen müssen…

Jede Menge bestandene Prüfungen

Doch was zählt, ist das Fliegen und da gab es viel zu feiern. Jan schaffte seine A-, Gabriel seine C-Prüfung und Vincent absolvierte endlich seine F-Schleppausbildung. Unsere drei neuen Flugschüler Patricia, Max und Max kamen ein großes Stück in der Anfängerschulung voran. Alles in allem hat sich jeder in den paar Tagen ganz schön gesteigert. Klasse Leute! Genau dafür ist ein Lehrgang da.

Gartengestaltung, Freilichtkino und Spaßbad um nur einige tolle Aktionen zu nennen

Wenn das Wetter dann doch mal nicht so geeignet zum Fliegen war, gab’s dennoch genug zu tun. Sei es Theorieunterricht, nach dem unser neuer Max förmlich gebettelt hat, Hecken verschneiden, Rasenmähen, Tore streichen und Windenseile neu aufzuziehen oder zu spleißen. Und neben der ganzen Arbeit darf das Vergnügen auch nicht zu kurz kommen. Deswegen unternahmen wir einen Nachmittag im Spaßbad Riff, aßen lecker Abendessen beim Italiener in der Stadt und gönnten uns am Abend ein Outdoor-Sommerkino mit Asterix und Obelix. Und auch die Sportlichen unter uns kamen nicht zu kurz mit Tischtennis, Fußball und in den Abendstunden, wenn der Wind etwas nachließ, sogar noch Federball.

Nun noch etwas in eigener Sache: Nochmal ein riesen Dankeschön DDR Lommatsch Libellean alle beteiligten Personen, die den Lehrgang ermöglicht haben. Danke Richard für die Organisation als Lehrgangsleiter, an unsere Angela für die wunderbare Verpflegung, die uns jeden Tag ordentlich den Bauch füllte. Aber ganz besonders möchte ich der Jugendtruppe danken, die bei allen Dingen begeistert und mit vollem Tatendrang dabei war und angepackt hat. Da kommt schon eine ganz andere Dynamik zu Stande und das kann auch gerne weiterhin so bleiben. Sei es Küchendienst oder Flugbetrieb, Baustunden oder einfach nur Spaß haben, ihr wart euch für nichts zu schade. Letztendlich haben wir es euch zu verdanken, dass der Lehrgang trotz des miesen Wetters so ein Erfolg war, denn ihr habt ihn maßgeblichen mitgestaltet. Am Ende der Woche sind wir doch zu einer richtig guten Gruppe zusammengewachsen.
Bleibt nur noch zu sagen: Auf einen ebenso schönen und erfolgreichen Herbstlehrgang mit hoffentlich besserem Wetter!

Alle Bilder vom Sommerlehrgang gibt’s hier zum durchklicken:


Remorqueur und Falke in Finsterwalde

Zwischen Erdbeertorte und Räucherhähnchen

Auch am vergangenen Wochenende war wieder einiges auf dem frisch gemähten Flugplatz Oschatz los. Der Samstag war durch den ziemlich starken Wind leider nicht zum Fliegen Falke SF25 A D-KNIN mit Erik in Finsterwaldegeeignet, was uns aber nicht daran hinderte, dennoch so einiges zu tun. So war eine ausgiebige Objektpflege auf dem Programm, Unterricht in Navigation für die Flugschüler und noch eine besondere Aktion. Durch die Steife Briese aus Nord-West hatte es unseren Windsack entschärft, denn ein Ring hatte sich, wahrscheinlich auch altersbedingt, vom Rest gelöst und flatterte, nur noch an ein paar Nähten hängend,  im Wind daher. Also musste der Windsack vom Dach geholt und ein neuer bestellt werden.

Die viele Arbeit wurde dann zum Kaffeetrinken mit einem ordentlichen Stück Erdbeerkuchen belohnt, wo natürlich alle fleißig zugriffen. Abends gab’s dann noch selbst geräuchertes zu Thomas Geburtstag.

Happy Birthday Thomas!

Der Sonntag hingegen war perfekt zum Fliegen geeignet,Remorqueur im Flug D-EHDR auch wenn die hohen Temperaturen uns zu schaffen machten. Niclas flog das erste Mal dieses Jahr wieder alleine im Blanik, Marco machte Strecke mit der LS7 und Richard und Erik unternahmen eine kleine Tour mit der Remo sowie dem Falken nach Finsterwalde-Heinrichsruh. Über´s Neuseenland und dem Flugplatz Welzow ging es dann wieder nach Hause. Beide waren fest der Meinung, dass der Flug sehr schön war und das Wetter, auch wenn die Thermik die zwei ordentlich ärgerte, ideal für so eine kleine, entspannte Runde war.

Alles in allem also ein gelungenes Wochenende. Lassen wir uns überraschen, was der Sommerlehrgang nächste Woche bringt…

Alle Bilder zum durchklicken:


Ausbildung Flugschülerin im Bocian

Heißes Wochenende und Männertag

Was war das für ein tolles und langes Wochenende?!Gemeinsames Abendbrot Vereinsheim
Es wurde nicht nur viel geplaudert und geschwitzt, sondern auch geflogen. Der Flugplatz Oschatz lag diesmal nicht im Zentrum vom perfekten Wetter und so war der Ansporn trotzdem gute Flüge zu erzielen, besonders hoch. Gleich am Donnerstag Vormittag gesellten sich die ersten Gäste zu uns auf den Platz und so herrschte schnell reges Treiben. Auch der ein oder andere Segelkunstflug wurde gemacht und die Männer liesen sich zum Männertag auch mal von den Frauen fliegen. Abgerundet wurde der Abend in geselliger Runde mit großem Abendessen und entsprechendem Lagerfeuer mit Musik. Am Freitag war zunächst aufräumen angesagt und bei bestem Wetter konnte wieder nach Lust und Laune geflogen werden. So langsam machte sich die Sonne bemerkbar.

Am Samstag kam die Hitze…

… und das gute Streckenwetter, so wurde es zumindest vorhergesagt. Zu dritt flogen Kisi, Erik und Richard dann los, mit dem Plan einer großen Strecke. Doch die eher schlechte und schwierig zu findende Thermik machte es ihnen nicht leicht. Endlich bei den wenigen Wolken angekommen, verschwanden auch diese noch und so entschlossen sich die drei die Runde zu verkürzen und nach einem Abstecher zur Augustusburg wieder den Heimweg anzutreten. Wieder zurück in Oschatz, reichte es nocheinmal bis nach Torgau und von dort den Endanflug anzutreten. Immerhin 230km kamen zum Schluss zusammen. DG-100 Streckenflug D-3775 WermsdorfDas schönste aber fanden alle, war das Erlebnis im Teamflug und da zeigt sich wieder einmal der Segelflugsport ist und bleibt ein Teamsport! Der Sonntag galt dann der Entspannung und so wurde noch ein wenig geschult, geturnt und nach einem leckeren Mittagessen von unserer Angela auch mal auf der faulen Haut gelegen.

Alle Bilder zum durchklicken:


Pilot Remorqueur

Rundflug mit der Remorqueur

City-Hochhaus und Innenstadt LeipzigAm Wochenende nutzten drei junge Mitglieder aus unserem Verein den Sonntag um einen tollen und erlebnisreichen Flug mit unserer Remorqueur zu erleben. Dabei flogen sie von Oschatz aus zunächst über die Leipziger City, inklusive einem tiefen Überflug des Leipziger Flughafens. Anschließend ging es weiter Richtung Norden um Dessau und der Lutherstadt Wittenberg einen Besuch abzustatten. Der Rückweg entlang der Elbe bis nach Riesa bot eine atemberaubende Sicht hoch über den Wolken.

Schön anzusehen auf den Bildern sind dabei nicht nur das City-Hochhaus und der größte Kopfbahnhof Europas, sondern auch die Red Bull Arena und das geschichtsträchtige Völkerschlachtdenkmal.

Wenn auch Sie einmal solch einen Flug erleben und ihre Gegend von oben kennen lernen möchten, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren oder unter der Rubrik Gastflüge zu stöbern.

Ein besonderes Dankeschön noch einmal an den Tower in Leipzig für den tiefen Überflug der 26R.

Alle Bilder vom Rundflug über Leipzig:


Sie Segelfliegerin und ihr Oldtimer

Die Segelfliegerin und ihr Oldtimer

Elisabeth Landsteiner ist leidenschaftliche Segelfliegerin und schwingt sich am liebsten mit Oldtimern in die Lüfte. Ab diesem Jahr will die 54-Jährige zudem auf dem Flugplatz Oschatz Nachwuchs ausbilden. Und sie hat als Gleichstellungsbeauftragte für den Luftsportverband Sachsen ein Auge darauf, dass die Flugplätze im Freistaat familienfreundlich sind.

Sie Segelfliegerin und ihr Oldtimer Text

Quelle: OAZ, Kristin Engel

Herrliche Aussicht aus 1700m Höhe

Erster großer Streckenflug 2017

Perfekt vorhergesagtes Wetter, unsere ASK 21 frisch aus der Winterwartung zurück und zwei der Kälte trotzende Piloten – mehr braucht es nicht. Fabian und Richard wollten den Tag nutzten um ihren Heißhunger auf Streckenflüge etwas zu stillen. Angestrebt wurde ein 300 km FAI Dreieck in Richtung Nordwest. Da unsere Remo noch in der Wartung ist, wurde die Winde trotz wenig Personal extra für diesen einen Start aufgebaut. Kurz nach dem viel versprechenden Start kam die Ernüchterung und beide kreisten mühsam in 200 m Höhe direkt über der Stadt Oschatz.Drachenflieger über Jüteborg

Wir bekamen einfach keinen Anschluss, obwohl die Wolken so toll aussahen!

Nach ganzen 20min dann endlich ein Fünkchen Thermik, welches bis auf 800 m reichte. Damit konnte abgeflogen werden! Zunächst Richtung Norden bis in den Fläming, wunderschöne Thermik, klare Sicht und ein paar vereinzelte Gleitschirm- und Drachenflieger kreuzten den Weg. Über dem Fläming angekommen, die erste Wende bei Jüteborg und ab Richtung Spreewald war der Plan. Tolle Wolkenstraßen und entspannte Höhen ließen die Fliegerherzen höher schlagen. Nur die ersten Eisblumen an der Scheibe und blaue Zehen trübten etwas die Stimmung. Nach der zweiten Wende zwischen Bronkow und Cottbus ging es in Siegeshöhe unter einer einzigen Wolkenstraße bis nach Oschatz. Auch der Lausitzring war sehr gut zu sehen. Da die Thermik doch etwas länger anhielt folgte noch ein kurzer Abstecher in das Erzgebirgsvorland über die Mulde und zurück.Lausitzring von ObenGlücklicher Fabian in ASK 21

Ein atemberaubendes Gefühl die Strecke erfolgreich geschafft zu haben. Besonders das Kribbeln beim Auftauen der Füße ist eine wahre Erleichterung.

Am Ende des Tages standen über 310 km auf der Uhr und zwei überglückliche Piloten wieder auf der Wiese. Wer möchte gelangt hier zum OLC Flug der Beiden.

Alle Bilder vom Streckenflug:


Schneverdingen 15

Fliegerlager Schneverdingen

In diesem Jahr entschlossen sich einige Oschatzer Segelflieger ein auswertiges Fliegerlager durchzuführen. Wir entschieden uns für den Flugplatz Höpen in der Lüneburger Heide. Am 03.08.2013 setzten sich 8 Flieger, zum Teil mit Familie, von Oschatz aus in Bewegung. Nach ca. 5 stündiger Fahrt wurden wir von den Fliegerfreunden aus Schneverdingen, welche wir zum Teil aus gemeinsam besuchten Wettkämpfen kannten, sehr freundlich empfangen.

Nachdem wir unsere Quartiere bezogen hatten, wurden wir gleich zu einem Junggesellenabschied eingeladen. Am nächsten Tag führten wir unsere Einweisungsflüge durch und einige wurden in die Bedienung der gut motorisierten Winde eingewiesen, damit wir in den folgenden Tagen den Flugbetrieb eigenständig absichern konnten. Schneverdingen 8Leider entwickelte sich das Wetter in den nächsten Tagen sehr wechselhaft, so dass wir nur an drei Tagen einen Flugbetrieb durchführen konnten. Auch blieben die großen Streckenflüge, welche wir uns aus der Heide vorgenommen hatten leider aus. Dafür wurden unsere drei Flugschüler auf ihrem ersten Fliegerlager gut bedient. So wurden in den drei Tagen einige Strecken zwischen 100–150 km geflogen. Wir alle waren begeistert, wie schnell nach einem Regen die Thermik in der Heide wieder einsetzt. An den Regentagen besuchten wir ein Panzermuseum und sahen uns Städte wie Lüneburg und Soltau an. Uns allen hat es auf dem Flugplatz Höpen sehr gut gefallen, auch den „Nichtfliegern“ wurde es nie langweilig.

Auch an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank nach Schneverdingen. „Wir kommen wieder – versprochen“!

Alle Bilder zum durchklicken: