Flugzeugschlepp

Fliegerfest in Oschatz

Endlich war es wieder soweit – der Fliegerclub Oschatz lud neulich zum alljährlichen Fliegerfest ein. Sehnsüchtig nach langen Zeiten des Lockdowns erwartet, strömten die Menschen in Scharen zu uns, um endlich wieder in entspannter Atmosphäre Flugshows, Rundflüge und ein fröhliches Beisammensein genießen zu können.

Zunächst hatten wir es zwar mit starkem Nebel und niedrigen Wolken zu tun, doch das hielt uns nicht von spannenden Flugshows ab. Denn zum Glück waren auch zahlreiche Modellflugpiloten anwesend, die mit lauten Jet-Modellen, Pulsrohr-Triebwerken und selbstgebauten Kunstflugmodellen – wie etwa einer zwei Meter große Edge – beeindruckende Flugmanöver vorführten. Begeistert schauten die Gäste zu, während sie eine frische Bratwurst vom Grill oder leckeren, selbstgemachten Kuchen genossen. Auch für die Kleinen gab es viel zu sehen. So flog wieder der allseits beliebte Bonbon-Bomber und warf für die Kinder zahlreiche Süßigkeiten ab. Am Samstag Nachmittag riss der Himmel dann endlich auf und wir konnten auch schöne Rundflüge über Oschatz und Umgebung anbieten. Auch zu einer kleinen Runde in unseren Segelflugzeugen ließen sich Viele begeistern und erlebten selber hautnah die lautlose Eleganz dieser besonderen Sportart, die wir bei uns jedes Wochenende betreiben. Zu sehen gab es außerdem beeindruckende Kunstflüge von unseren Piloten in unserem neuen Segelflugzeug-Doppelsitzer Perkoz SZD-54-2.

Mit einem Mal war vom Horizont hinter dem Collmberg ein lautes Motoren-Geblubber zu hören. Es war wieder eines der Highlights bei unserem Fliegerfest – die Po-dwa Po-2 – die aus Roitzschjora angeflogen kam. Auch der historische Schulgleiter SG-38 aus Hoyerswerda war bei uns zu Gast, sodass wir am Sonntag interessante Flugzeug-Schlepps mit diesem historischen Gespann zweier Luftfahrt-Veteranen vorführen konnten und einen Einblick in die Anfänge des Segelflugs lieferten. Doch auch unsere zahlreichen Gäste durften selber mit Hand anlegen bei den mit Muskelkraft betriebene Gummiseilstarts. Dafür wurde das historische Segelflugzeug SG-38 am Boden befestigt und davor wurden von zwei Mannschaften zu je 10 Leuten dicke Gummiseile ausgezogen, mit denen der Flieger beschleunigt wurde und anschließend einige Meter vor den begeisterten Augen der Zuschauer dahingleiten konnte. Noch bis zum Abend nutzen wir das gute Wetter, möglichst vielen Flugbegeisterten einen Rundflug bieten und Flug-Shows zeigen zu können. So kam jeder an diesem schönen Wochenende auf seine Kosten und wir als Fliegerclub Oschatz e.V. sind sehr glücklich und dankbar, dass ihr alle so zahlreich erschienen seid.

Im nächsten Jahr dürfen Sie sich auch auf zahlreiche weitere Motor- und Segelflugzeuge freuen. Und selbstverständlich werden auch unsere Modellflieger wieder zahlreich vertreten sein beim nächsten Fliegerfest, welches voraussichtlich schon im Juli stattfinden wird. Können Sie es gar nicht mehr abwarten, mal wieder mit uns mitzufliegen? Dann kommen Sie doch gern auch bis Mitte Oktober an einem Wochenende bei uns zu einem Gastflug vorbei. Der Fliegerclub Oschatz freut sich auf Sie.

Bericht: Niclas Dannemann und Vincent Löffler

Segelflugzeug

Lairwoche in Kamenz

Eine ganze Woche Segelfliegen, Wetter beobachten und verstehen, Strecken planen, gemeinsam Teamflug-Taktik trainieren und Kontakte in die Segelflugszene in ganz Deutschland knüpfen – um all das ging es bei der Lairwoche in Kamenz. Zwei unserer jungen Streckenflug-Piloten hatten kürzlich die Ehre, bei diesem intensiven Streckenflugtraining mit dabei sein zu dürfen.

So ging es also vom Tag der Oschatzer – bei dem wir die Leute auf dem Marktplatz in Oschatz mit einem ausgestellten Segelflugzeug begeisterten – direkt weiter in die Lausitz. Im Schlepptau hatten wir unsere beiden Astire, mit denen wir regelmäßig Streckenflüge absolvieren. Doch diesmal fand es in einer besonderen Form statt. In Kamenz angekommen machten wir die Bekanntschaft mit etwa 40 anderen Flugbegeisterten, von jung bis alt. Neben einigen wohl vertrauten Gesichtern aus dem Sächsischen Segelflug-Kader waren aber auch Leute aus allen Ecken Deutschlands vertreten – aus Bremen, Dortmund und sogar aus Schleswig-Holstein.

Doch leider hatten wir eine sehr regenreiche Woche erwischt, weshalb an Flugbetrieb erstmal nicht zu denken war. So begannen wir die Woche mit der Besichtigung der Fallschirmmanufaktur Spekon im sächsischen Seifhennersdorf. Während einer Werksführung von den Firmenchefs konnten wir alle unsere Fragen stellen, wie denn unsere Fallschirme hergestellt werden, die wir als Segelflieger immer zur Sicherheit dabei haben. Es war sehr interessant.

Am Dienstag war es dann endlich soweit. Wir rüsteten unsere Flugzeuge auf und unternahmen erste Versuche. Nachdem wir direkt wieder landen mussten, war im zweiten Versuch dann zumindest eine kleine Strecke in die Gegend des nahegelegenen Flugplatzes von Hoyerswerda möglich.

Der nächste Tag wurde dann schließlich spannend. Ausgeschrieben wurde für alle eine kleine Aufgabe in Form eines 150-km großen Dreiecks. Doch die niedrige Bewölkung und die schlechten Steigwerte machten es nicht einfach. Wir unternahmen trotzdem den Versuch und gingen die Aufgabe an. Nicht selten hatten wir dabei ziemliches Bauchgribbeln, wenn wir nur noch in sehr geringen Höhen unterwegs und unmittelbar vor einer Außenlandung waren. Es war sehr mühselig und unsere Geduld und Feingefühl waren stets gefragt. So schafften wir dann auch die erste Wende. Doch danach hatten wir es mit einer mittelhohen Bewölkung zu tun, einer sogenannten Abschirmung, die die weitere Thermikbildung quasi unmöglich machte. Nachdem einer von uns dann bereits auf einem Acker außengelandet war, versuchten es die Beiden anderen, noch den Flugplatz von Kamenz zu erreichen, doch mussten wenig später auch auf einem Feld landen. Aber, es ist zum Glück alles gut gegangen. Wir waren am Ende jedoch sehr stolz, dass wir uns als einziges Team an diesem Tag an die Aufgabe gewagt haben.

Obwohl das Wetter auch den weiteren Lehrgang über nur sehr bescheiden war und schlussendlich nur an 3 Tage das Fliegen zuließ, lernten wir trotzdem eine ganze Menge. So gab es fast täglich spannende Live-Vorträge zu Themen wie der Wetteranalyse, Flugsicherheit und Technik. Auch ein entspannender Filme- sowie Cocktail-Abend durfte nicht fehlen. Doch das wichtigste war, dass wir jede Menge neue Kontakte knüpfen und interessante Gespräche führen konnten.

Wir freuen uns auf jeden Fall, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu können.

Bericht: Niclas Dannemann und Vincent Löffler

Jugend in der Werkstatt

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Die Saison ist schon länger Geschichte und das heißt für die meisten Segelflieger auf dieser Erde häufig, Steuerknüppel gegen Polierwatte und diverses Werkzeug zu tauschen. So auch bei uns. Die Werkstatt ist gut gefüllt mit unseren Vereinsmaschinen und so manches Klubmitglied verirrt sich an diesen grauen Tagen auf den Flugplatz, um bei der Winterwartung zu helfen. Ein Grund dafür mag vielleicht auch sein, dass unsere Angela uns zum Mittagessen an den Baudiensttagen immer emsig beköstigt. Danke dafür!

Besonders erfreulich ist dabei aber auch, dass sich unsere Flugplatzjugend ebenfalls fleißig mit an den Wartungsarbeiten beteiligt, wenn sie nicht gerade dem Theorieunterricht lauschen muss. Denn auch hier gilt der Grundsatz: viele Hände, schnelles Ende. Deswegen schätzen wir das Engagement unserer Nachwuchspiloten sehr und hoffen für die Zukunft, dass sie weiterhin so tatkräftig mit anfassen.

Eislaufen Jugend
Eislaufen mit der Jugend

Wie auch im Sommer, steht natürlich nicht nur unser gemeinsames Hobby auf der Tagesordnung, sondern auch das Miteinander und die Geselligkeit innerhalb des Vereins mit ganz oben auf der Liste. Als Beispiel kann da zum Beispiel unsere kürzlich stattgefundene Weihnachtsfeier genannt werden. Wir besichtigten das Geophysikalische Observatorium auf dem Collm, unweit unserer Platzkante und lernten so manches über die historische und moderne Erdbebenforschung. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich am Lagerfeuer auf dem Flugplatz mit Glühwein und Bratwurst ausklingen. Auch unsere Jugend hatte nach einem Tag Werkstattdienst am Samstag zuvor noch nicht genug und betätigte sich sportlich auf der Eisbahn im Freizeitzentrum Freital. Natürlich ist es immer schwer, alle unter einen Hut zu bekommen, da durch Arbeit und Privatleben so manch einer Verpflichtungen hat. Dennoch war es schön sechs Leute für diesen Ausflug zu begeistern. Nach etlichen Kilometern auf dem Eis, war der Kohldampf natürlich sehr groß und so wurde beschlossen, auf dem Rückweg noch beim Chinesen das All-you-can-eat-Buffet abzugreifen. Alles in allem war es nach einem arbeitsreichen Werkstatttag also gelungener Abschluss des vorweihnachtlichen Samstages.

Alle Bilder vom Winterbauprogramm gibt’s hier zum Durchklicken:

Herbstlehrgang Halle

Herbstlehrgang 2017

Wie jedes Jahr fand auch 2017 wieder in der ersten Oktoberwoche unser Herbstlehrgang auf dem Flugplatz in Oschatz statt. Jedoch hat der Herbst seinem Namen alle Ehre gemacht und uns fast eine Woche lang winterliche Temperaturen, Sturm und Dauerregen beschert.Herbstlehrgang Fliegen (2) Dementsprechend waren auch die Flugbedingungen für uns, welche zum Auftakt des Lehrgangs am Samstag noch gut genug für einen schönen Flugbetrieb waren, ab Sonntag jedoch keinen Flugbetrieb mehr zuließen. Einzig der Mittwoch war uns noch gut genug für einen Flugtag, der sich aufgrund der kaum verminderten Windgeschwindigkeiten sehr interessant gestaltete. Da für uns die Sicherheit immer ganz groß geschrieben wird, durften unsere Flugschüler an diesem Tag nicht alleine abheben, sondern nur gemeinsam mit Fluglehrer im Doppelsitzer fliegen, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. So ist jeder der circa 7 anwesenden Flugschüler an diesem Tag auf seine Kosten gekommen und konnte mit drei bis vier Platzrunden pro Person zufrieden sein.

Ansonsten stand der Lehrgang sehr im Zeichen der Objektpflege sowie Ausflügen in die Pilzwälder der Dahlener Heide. Am Montag beschäftigten sich die Flugschüler Vincent, Rico und Patricia mit der Instandsetzung unserer Werkstattfenster. Herbstlehrgang Pilze putzenGemeinsam waren wir zweimal in der Woche Pilze sammeln, wobei wir beim ersten Mal zwei große Pfannen voller Frischpilze zum Abendbrot genießen konnten. Wenige Tage später machten wir uns erneut in den Wald auf und machten uns anschließend in vierstündiger Teamarbeit in der Küche daran, neben getrockneten Pilzen auch einen großen Pilzgulasch mit Thüringer Klößen und Rotkohl zu zubereiten. Für die Leute, die an diesem Tag auf dem Flugplatz waren, gab es somit ein großes Festabendessen – Jedem hat es sehr geschmeckt.

Parallel dazu haben wir in großem Arbeitseinsatz die viele Zeit genutzt, unsere Weiße Werkstatt, welche für unsere Flugzeuge bestimmt ist, von innen komplett neu zu gestalten. Herbstlehrgang LogoSo machte sich Richard daran, die Wände teilweise neu zu verputzen und mit insgesamt fünf Leuten haben wir die Wände neu gestrichen. Dabei hatten Patricia und Niclas eine ganz besondere Idee. Es würde dem Raum einen neuen Look geben, unser Vereinslogo als 2 Meter großes Wandgemälde zu malen. Alle waren am Ende begeistert, als wir nach zwei Tagen in riesiger Kleinarbeit das Bild vollendet hatten. Darüber hinaus fuhren Rico, Vincent und Niclas während des Lehrgangs dreimal nach Riesa, um an einem Funksprechlehrgang teilzunehmen, welcher Bestandteil der Segelflugausbildung ist.

Somit war es am Ende ein sehr erfolgreicher Lehrgang, wenn auch nicht aus fliegerischer Sicht.

Alle Bilder vom Herbstlehrgang gibt’s hier zum durchklicken:


Schneekoppe mit Blick nach Norden

Mit dem Motorsegler ins Riesengebirge

Werner und Thomas waren am Samstag und Sonntag mit unserem Motorsegler „D-KNIN“ in Tschechien. Sie sind von Oschatz über Dresden, Sebnitz in der Sächsischen Schweiz, vorbei an Liberec in Tschechien nach Vrchlabi am Riesengebirge geflogen.Werner und Thomas Die meteorologischen Bedingungen waren bis zur Grenze super, in Deutschland ein fast spätsommerlicher Tag. In Tschechien wurden sie von zunehmend tiefen Wolken, teilweise auch einer Unterquellbewölkung gezwungen auszuweichen um die Sicherheitsmindesthöhe einhalten zu können. In Vrchlabi kämpften Sie sogar mit Wolken von nur noch 300 m AGL, also 300m über dem Erdboden. Gerade so noch angekommen, hieß es also Flieger unterstellen in der Halle und Wandern rund um Spindler Mühle (Spindleruv Mlyn). Am Sonntag dann blauer Himmel und eine traumhafte Bergsicht.

Wir haben den Rückflug zu einem ausgiebigen Rundflug über das Riesengebirge genutzt um dann südöstlich in das Böhmische Paradies einzutauchen.

Cesky Raj – eine Sandsteinlandschaft ähnlich der Sächsischen Schweiz – ist das im Jahre 1955 erste geschützte Naturreservat in Tschechien.Burg Valdstejn im Cesky Raj Die Burg Trosky ist nicht nur eines von vielen interessanten Reisezielen dieser Region, es ist auch das Symbol dieser einzigartigen Landschaft. Anschließend führte es die zwei vorbei an Ceska Lipa, einer der größten Städte der Liberec Region. Weiter über Doksy mit der Burgruine Hrad Bezdez (Burg Bösig) zum Elbtal bei Decín und über das Elbsandsteingebirge nach Dresden. Entlang der Elbe mit der Burg von Meißen und einem kurzen Stop in Riesa kamen die Beiden dann in Oschatz nach einem wundervollen Wochenende wieder an.

Den ganzen Flug haben die Beiden auch aufgezeichnet und ist in der Bildergalerie zu finden. Die gesamte Flugzeit betrug gute 4:00 h, also auch ein kleiner Ansporn für unsere Mitglieder oder eine tolle Idee für Gästeflüge? Wir lassen uns überraschen…

Alle Bilder vom Flug ins Riesengebirge gibt’s hier zum durchklicken:

Oschatzer Jugend auf der Eislauffläche

Weihnachten mit der Jugend

Auch dieses Jahr unternahm die ganze Jugendtruppe vom Fliegerclub Oschatz e.V. einen Ausflug. Mit kalten Temperaturen und genügend Hunger war das Ziel Eislaufen mit Weihnachtsmarkt Besuch. Die Kleinstadt Döbeln bietet dafür die perfekte Möglichkeit mit einer Eislaufbahn inmitten des großen Weihnachtsmarktes.

Es war einfach ein toller Abend mit heißen Getränken und leckerem Essen in geselliger Runde. Nach mehr als 3 Stunden auf dem Eis wurde noch viel gefeiert, die ein oder andere Idee für ein nächstes Treffen diskutiert und über all die schönen Flüge der Saison geschwärmt. Schon jetzt ist klar, nächstes Jahr unbedingt wieder!

Herzlichen Glückwunsch

3. Platz im „Triple Three“ Wettbewerb

Unser Fabian Funke hat beim „Triple Three“ Wettbewerb der Zeitschrift “Segelfliegen” den 3. Platz erreicht! Wir gratulieren dir ganz herzlich lieber Fabian!

Strecke: 326,7 km
Index: 96
Geschwindigkeit: 59,1 km/h
Punkte: 1053,1

Das waren die Teilnahme-Bedingungen und Regeln:

Teilnahmeberechtigt sind Piloten bis zum 27. Geburtstag bei der Flugdurchführung. Jeder teilnehmende Pilot kann beliebig viele Flüge einreichen, nur der beste wird gewertet. Teilnahme-Zeitraum für die Saison 2014 ist vom 1. Mai bis zum 30. September. Der Flug muss online dokumentiert sein und es muss eine IGC-Datei vorhanden sein. Der Flug muss innerhalb von 72 Stunden nach Durchführung per E-Mail eingereicht werden.
E-Mail an: pg@segelfliegen-magazin.com/Betreffsegelfliegen333/ mit IGC-Datei und Link auf die online-Dokumentation. Bei Punktegleichheit gewinnt der Flug mit der höheren Durchschnitts-Geschwindigkeit.

Quelle: http://www.segelfliegen-magazin.de/333-2/

Schneverdingen 15

Fliegerlager Schneverdingen

In diesem Jahr entschlossen sich einige Oschatzer Segelflieger ein auswertiges Fliegerlager durchzuführen. Wir entschieden uns für den Flugplatz Höpen in der Lüneburger Heide. Am 03.08.2013 setzten sich 8 Flieger, zum Teil mit Familie, von Oschatz aus in Bewegung. Nach ca. 5 stündiger Fahrt wurden wir von den Fliegerfreunden aus Schneverdingen, welche wir zum Teil aus gemeinsam besuchten Wettkämpfen kannten, sehr freundlich empfangen.

Nachdem wir unsere Quartiere bezogen hatten, wurden wir gleich zu einem Junggesellenabschied eingeladen. Am nächsten Tag führten wir unsere Einweisungsflüge durch und einige wurden in die Bedienung der gut motorisierten Winde eingewiesen, damit wir in den folgenden Tagen den Flugbetrieb eigenständig absichern konnten. Schneverdingen 8Leider entwickelte sich das Wetter in den nächsten Tagen sehr wechselhaft, so dass wir nur an drei Tagen einen Flugbetrieb durchführen konnten. Auch blieben die großen Streckenflüge, welche wir uns aus der Heide vorgenommen hatten leider aus. Dafür wurden unsere drei Flugschüler auf ihrem ersten Fliegerlager gut bedient. So wurden in den drei Tagen einige Strecken zwischen 100–150 km geflogen. Wir alle waren begeistert, wie schnell nach einem Regen die Thermik in der Heide wieder einsetzt. An den Regentagen besuchten wir ein Panzermuseum und sahen uns Städte wie Lüneburg und Soltau an. Uns allen hat es auf dem Flugplatz Höpen sehr gut gefallen, auch den „Nichtfliegern“ wurde es nie langweilig.

Auch an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank nach Schneverdingen. „Wir kommen wieder – versprochen“!

Alle Bilder zum durchklicken:

Landesjugendvergleichsfliegen Oschatz 2012

Landesjugendvergleichsfliegen in Oschatz

Oschatzer auf beachtlichem 3. Platz
Bestes Flugwetter für Sachsens Nachwuchspiloten beim Landesjugendvergleichsfliegen in Oschatz

Knapp 30 Piloten aus dem gesamten Freistaat waren am vergangenen Wochenende zum Landesjugendvergleichsfliegen angereist. Dieser Wettbewerb des Luftsportverbandes Sachsen wurde zum zwölften Mal ausgetragen. „Die Teilnehmer und vielen Helfer zollten den Oschatzer Gastgebern am Abschlusstag viel Lob und Beifall für die tolle Organisation der Veranstaltung“, berichtet Jan Simon vom Fliegerclub Oschatz. Woran die Oschatzer wenig Anteil hatten, ist die Tatsache, dass das hervorragende Wetter den Piloten in die Hand spielte. „Wir konnten den gesamte Sonnabend als Wertungstag nutzen. Alle Teilnehmer konnten ihre drei vorgesehenen Starts absolvieren“, war von Jan Simon zu erfahren. Dabei hatten die Segelflug-Piloten jedes Mal vom Start bis zur Ziellandung in einem etwa handballfeldgroßen Aufsitzbereich Elemente wie Rollübung, Seitengleitflug, und Kreiswechselflug vorzuführen.

Je perfekter sie dieses Programm vorführen konnten, umso weniger Fehlerpunkte gab ihnen die dreiköpfige Jury aus erfahrenen Fluglehrern. Die wenigsten Punkte sammelte Tommy Bartel. Der Sieger bei den männlichen Jugendlichen kommt aus Klix. Jana Enge vom Aero Club Zwickau gewann die Damenkonkurrenz. Die Mannschaftswertung konnte der Fliegerclub Kamenz für sich entscheiden.
Jan Simon ist mit den Ergebnissen der Oschatzer Jugend zufrieden: „Unsere Mannschaft mit Violetta Matanz, Philipp Jäger und Richard Münzberger belegten den dritten Platz. Das verdient Anerkennung, da Violetta und Philipp noch Flugschüler sind.“

Quelle: OAZ – Foto: Jan Simon