SZD-30 Pirat (D-0733)

Auch der Segler mit der Bezeichnung „SZD-30 Pirat“ stammt aus der SZD-Produktion. Hier haben sich die polnischen Konstrukteure erstmalig an einen neuen Werkstoff getraut: Glasfaserverbundstoff (GFK). Der vordere Rumpfteil ist nämlich aus genau diesem Material, während sich der Rest der Flugzeuges aus der bekannten Holzbauweise zusammensetzt. Das laminare Flügelprofil machte den Piraten in den Sechzigern zum Leistungsflugzeug in der Clubklasse. Allerdings ist dieses Modell auch schon ein wenig in den Jahre gekommen und somit nicht mehr ganz „state of the art“, wie man neudeutsch sagt. In Oschatz bleibt der Pirat trotzdem selten am Boden. Nach der Grundausbildung der Flugschüler ist er nämlich der erste Einsitzer, mit dem die Jungpiloten weitere Erfahrung sammeln, Thermik fliegen und auch ihre erste Strecke absolvieren. Deshalb reißen sich unsere Schüler auch manchmal um die zwei Exemplare, die wir im Verein betreiben.

Kennung D-0733
Hersteller PZL Bielsko (Polen)
Baujahr 1969
Leermasse 272 kg
Spannweite 15,00 m
Flügelfläche 13,80 m²
beste Gleitzahl 31,2 (bei 83 km/h)
geringstes Sinken 0,71 m/s (bei 74 km/h)
min. Geschwindigkeit 58 km/h
max. Geschwindigkeit 195 km/h

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